Aerzen

Kam man von Osten, aus Richtung Weser, den Hellweg herunter, ging es bis Aerzen gut voran. Anschließend führte der Weg jedoch auf einer vergleichsweise langen Passage immer wieder steil bergauf. Die Fuhrleute mussten deshalb in Aerzen zusätzliche Pferde vorspannen lassen, die am Ende des Waldgebietes Elkenberg an einem Gasthaus namens Tappenkrug wieder ausgespannt wurden. Der heute nicht mehr vorhandene Tappenkrug besaß also eine wichtige Funktion. Den Aufenthalt in Aerzen nutzten viele Fuhrleute, um Rast zu machen. Der Flecken war deshalb Sitz eines Amtmannes und Zentralort für die Umgebung.