Hameln

Hameln, die Rattenfängerstadt, entwickelte sich früh zum wirtschaftlichen Zentrum im Oberweserbereich. Hier kreuzte der nördliche Teil des Hellwegs die Weser. Furt und Brücke waren seit dem Frühmittelalter bedeutende Flussübergänge. Schon im Mittelalter besaß Hameln aber auch einen Hafen, in dem Waren vom Land- auf den Seeweg umgeladen werden konnten. Der Ort wurde seit dem 13. Jahrhundert durch eine starke Stadtbefestigung geschützt, aus der im 17. Jahrhundert eine Festung hervorging. Nach einem weiteren Ausbau im 18. Jahrhundert galt Hameln wegen seiner strategischen Bedeutung als „Gibraltar des Nordens“.